Warzen loswerden - Kräuter

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Es gibt eine Reihe von Pflanzen, die im Ruf stehen, Warzen auflösen beziehungsweise wegätzen zu können.

Bei einigen ist diese Anwendung durchaus plausibel, bei anderen entspringt die Anwendung eher Irrglaube und Gerüchten.

Wichtig ist bei all diesen Anwendungen, dass man die ätzenden Pflanzensäfte nur genau auf der Warze anwendet.

Die umgebende Haut kann man beispielsweise durch eine Zinkpaste schützen.

Schöllkraut

Der gelbe Saft des Schöllkrauts ist berühmt für seine Wirkung gegen Warzen.

Diese traditionelle Anwendung hat auch durchaus seine Berechtigung, denn Schöllkraut-Saft wirkt leicht ätzend und ausserdem etwas antiviral.

Am besten ist es, wenn man einige Schöllkraut-Pflanzen in Hausnähe stehen hat, denn dann kann man mehrmals täglich ein Zweiglein davon abbrechen und sich den austretenden gelben Saft auf die Warzen tupfen.

Wenn man kein Schöllkraut in direkter Nähe hat, kann man an anderer Stelle welches pflücken und damit selbst eine Tinktur ansetzen.

Oder man kauft in der Apotheke Schöllkraut als Urtinktur. Dort sollte man darauf hinweisen, dass man es äusserlich gegen Warzen anwenden will, denn innerlich eingenommen wäre es etwas giftig und dürfte nicht ohne weiteres verkauft werden.

Siehe:

Löwenzahnsaft

Ähnlich wie den Saft des Schöllkrauts kann man auch den weissen Saft des Löwenzahns auf die Warzen träufeln.

Im Gegensatz zum Schöllkraut ist die Wirkung des Löwenzahn-Saftes gegen Warzen sehr mild oder vielleicht sogar nur ein Gerücht. Ebenso wie es ein Gerücht ist, dass der Milchsaft des Löwenzahns giftig sei.

Der Löwenzahn ist so harmlos, dass man ihn sogar als Salat essen kann, inklusive Milchsaft.

Wahrscheinlich kommt die Anwendung des Löwenzahn-Milchsaftes gegen Warzen von der Idee, dass alle Milchsaft giftig und ätzend seien, was aber falsch ist. Es gibt durchaus giftige Milchsäfte, beispielsweise den der Wolfsmilch (siehe unten), aber diese Information lässt sich nicht auf alle Pflanzen mit Milchsaft übertragen.

Siehe:

Wolfsmilch (Euphorbium)

Die Wolfsmilch-Familie ist sehr formenreich. Gemeinsam ist den meisten Arten dieser Familie, dass sie einen leicht ätzenden Milchsaft im Innern ihrer Stengel haben.

Präzise auf Warzen aufgetragen, kann dieser Milchsaft Warzen wegätzen. Allerdings sollte man mit der Anwendung der Wolfsmilch generell vorsichtig sein.

Schon der normale Hautkontakt mit den Blättern kann zu Reizungen der Haut führen.

Siehe:

Lebensbaun (Thuja)

Der Einsatz von Thuja-Tinktur gegen Warzen ist eine gebräuchliche und relativ effektive Behandlungsform gegen Warzen.

Die Thuja-Essenz kann man als Urtinktur in der Apotheke kaufen.

Diese Urtinktur tupft man ein bis zweimal täglich auf die Warzen.

Siehe:

Knoblauch

Da Knoblauch antibiotisch wirkt und auch Viren abtötet, ist die Anwendung von Knoblauch gegen Warzen durchaus plausibel.

Hinzu kommt noch, dass Knoblauch eine gewisse Reiz- oder Ätzwirkung auf die Haut hat.

Bei der Knoblauchbehandlung gegen Warzen befestigt man eine dünne Scheibe frischen Knoblauch mit einem Pflaster auf der Warze.

Täglich wechseln und etwa eine Woche lang anwenden.

Den täglichen Knoblauch-Rest, der beim Abschneiden der Scheibe zurückbleibt, kann man am besten essen, denn innerlich eingenomen stärkt Knoblauch das Immunsystem.

Siehe:

Efeu

Efeu als Mittel gegen Warzen ist eher unüblich und die Wirkung des Efeus beruht auch nicht auf Wegätzen der Warzen. Das hat den Vorteil, dass die Efeu-Anwendung gegen Warzen milder ist als andere.

  • Man kann mehrere geschnittene Efeu-Blätter eine Viertelstunde in Wasser köcheln und diesen starken Absud abseihen und in eine dunkle Flasche füllen.
  • Der Inhalt dieser Flasche wird in den nächsten Tagen wahrscheinlich ein wenig gären, aber das macht nichts, ganz im Gegenteil, denn es verbessert eher die Wirkung des Efeu-Absuds.
  • Mit diesem Absud tränkt man abends einen kleinen Wattebausch.
  • Diesen Wattebausch befestigt man mit einem Pflaster auf der Warze.
  • Das Efeu-Pflaster bleibt über Nacht auf der Warze.
  • Tagsüber kann man es weglassen, man kann aber auch ein neues Efeu-Pflaster tagsüber anwenden.
  • In der nächsten Nacht wiederholt man die Behandlung mit dem Efeu-Pflaster und das Gleiche 10 bis 14 Tage lang.
  • Die Warze wird, wenn man Glück hat, nach und nach einschrumpfen.
  • Nach etwa 10 bis 14 Tagen fällt die Warze im günstigsten Fall ab.
Als Verstärkung dieser Behandlung kann man die Warze täglich nach der Entfernung des Pflasters mit einem Bimsstein abschmirgeln, um die aufgeweichten Schichten abzutragen und dem Efeu-Absud zu ermöglichen, auf neue Schichten der Warze einzuwirken.

Siehe:

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